© Hexenmuseum Schweiz

 
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Ausstellung
Auf rund 150m2 findet man eine sorgfältige, über die Jahre zusammengetragene Ausstellung zum Thema.
Wie vielseitig, spannend und überraschend die Welt der Hexen sich präsentiert, wird einem in vier Haupträumen gezeigt.


© Hexenmuseum Schweiz/Witchys Wikked Graphix
Im Kräuterraum findet man magische Wurzeln, Räucher- und Heilkräuter
sowie die Kräuterfrau Nonna Wicca. Ihre Kräuterstube ist eingerichtet mit
Feuerstelle, Hexenkessel, Mörser, Kräuterbüscheln und Vitrinen mit Wurzeln,
Samen und Hölzern. Ein Sammelsurium aus aller Welt und verschiedener Epochen.


© Hexenmuseum Schweiz/Witchys Wikked Graphix
Im Divinationsraum kann man sich über die verschiedenen Formen des Wahrsagens,
Hellsehens und Orakelns informieren. Alte Orakelkarten, Tarot, Runen, Kristallkugel, berühmte
SeherInnen und Handleser, Orakeltassen zum Kaffeesatzlesen, Pendel, Ogham und Runen.
Wer war die legendäre Madame Lenormand, woher stammt das/der Tarot und welche Formen gibt es?

Im Brauchtum/Götterraum wird von Talismanen, Amuletten, Mitteln zum Schutz und zur Abwehr
vor dem bösen Blick, Albträumen, Geistern oder dem Toggeli informiert. Riutalgegenstände,
Athames, alte Zauberbücher, die Memento Mori Vitrine sowie allerlei historische Objekte
erstaunen hier die Besucher. Eine grosse Sammlung mit über 60 Skulpturen von Götter und Göttinnen
aus allen Pantheons und Zeitepochen ist umfangreich beschildert.

Das Hexenmuseum Schweiz bietet eine Vielfalt an herrlichen Exponaten.
Viele Stücke sind seit Jahrzehnten im Besitz von Wicca und ihrer Familie, wurden gesammelt und
zusammengetragen und ständig ergänzt. Die aktuellen Neuheiten finden sie immer unter Aktuelles.
Einige wunderschöne Teile, wie zum Beispiel die Beltane- May Day Maske, wurde uns von Ralph Harvey(UK) geschenkt.
Ein Museum wächst und wird mit den Jahren immer spannender und wir freuen uns sehr über antike Sachspenden,
alte Bücher zum Thema und finanzielle Unterstützung um neue Exponate zu beschaffen.

Der beschilderte Kräutergarten mit grossem Biotop, Lindenbäumen lädt vom Frühling bis zum Spätherbst zum Verweilen ein, und ist
Ort vieler Seminare und Workshops zum Thema.


 


 

Die Abteilung Hexenverfolgungen im Mittelalter und der frühen Neuzeit

                                 

In ganz Europa fanden während über 400 Jahren unzählige Männer, Frauen und Kinder den Tod indem sie denunziert als Hexen, angeklagt und verurteilt wurden. Die Schweiz war in diesem Bereich besonders eifrig. Die Ausstellung wird Einblick in das volkstümliche Geflecht von Magie und Aberlgauben geben, mit Bildern, Schrifttafeln, Originaldokumenten, Hörstationen und Objekten. Eine Dokumentation der obrigkeitlichen Hexenjagd und dem qualvollen Weg einer als Hexe angeklagten Person, von der Anklage bis zum Scheiterhaufen.