Ausstellung
Auf
rund 200m2 findet man eine sorgfältige, über die Jahre zusammengetragene
Ausstellung zum Thema.
Wie vielseitig, spannend und überraschend die Welt der Hexen sich
präsentiert, wird einem in sechs Haupträumen gezeigt.
Unter diesem Link findet man einen Grundriss des Museums -
Museumsplan.

© Hexenmuseum Schweiz
© Hexenmuseum Schweiz
Im Kräuter/Heilpflanzen- Heilsteine- Hexentiere Raum
findet man magische Wurzeln, Räucher- und Heilkräuter
sowie die Kräuterfrau Nonna Wicca. Ein Sammelsurium aus aller Welt und verschiedener Epochen.
Heilsteine werden nach Ihrer gesundheitlichen aber auch volkskundigen
Wirkungen aufgezeigt.
Die Geschichte des Gestaltenwandelns: Mensch-Tier-Tiermensch, und die
den Hexen über die Jahrhunderte zugeteilten
angeblichen Tiere finden sich hier ebenso.

© Hexenmuseum Schweiz - Patrick
Keller
Im Divinationsraum kann man sich über die verschiedenen Formen des
Wahrsagens,
Hellsehens und Orakelns informieren. Alte Orakelkarten, Tarot, Runen,
Kristallkugel, berühmte
SeherInnen und Handleser,
Orakeltassen zum Kaffeesatzlesen, Pendel, Ogham und Runen.
Wer
war die legendäre Madame
Lenormand, woher stammt das/der Tarot und welche Formen gibt
es?

© Hexenmuseum Schweiz - Patrick
Keller
Im Brauchtum/Götterraum wird von Talismanen, Amuletten, Mitteln zum Schutz und
zur Abwehr
vor dem bösen Blick, Albträumen, Geistern oder dem Toggeli informiert.
Riutalgegenstände,
Athames, alte Zauberbücher, die Memento Mori Vitrine sowie allerlei
historische Objekte
erstaunen hier die Besucher. Eine grosse Sammlung mit über 60 Skulpturen
von Götter und Göttinnen
aus allen Pantheons und Zeitepochen ist umfangreich
beschildert.

© Hexenmuseum Schweiz - Patrick
Keller © Hexenmuseum Schweiz
Im Filmraum, Kann man sich Filme
über die Geschichte des Malleus Maleficarum- des Hexenhammers, Gründe
und Formen
der Hexenprozesse sowie Kraftplätze und Legenden der Schweiz ansehen.
Im Foyer erfährt man die Bedeutung der
fünf Elemente, der Schlange und des Eis, Witch Balls oder Hexenkugeln
oder kann
sich an der Portraitwand über bekannte moderne Hexen informieren und
über antike Bücher staunen.

© Hexenmuseum Schweiz
© Hexenmuseum Schweiz
Im Hexenprozesseraum werden die Hexenprozesse des Mittelalters
und der frühen Neuzeit umfänglich aufgezeigt. Mit Hörstationen
und den Namenslisten der hingerichteten Menschen, der diversen Kantone &
Hochgerichtsbarkeitsorten der Schweiz:

© Hexenmuseum Schweiz
Die zwei Henkers- und
Gerichtsschwerter aus dem 17. Jahrhundert sind ein Blickfang, die
wechselhafte Gefühle auslösen.
© Hexenmuseum Schweiz
© Hexenmuseum Schweiz
© Hexenmuseum Schweiz
Das Hexenmuseum Schweiz
bietet eine Vielfalt an herrlichen Exponaten und historischen Originalen.
Viele Stücke sind seit Jahrzehnten im Besitz von Wicca und ihrer
Familie, wurden
gesammelt und
zusammengetragen und ständig ergänzt. Die aktuellen Neuheiten finden sie
immer unter Aktuelles.
Einige wunderschöne Teile, wie zum Beispiel die Beltane- May Day Maske,
wurde uns von Sir Ralph Harvey(UK) gestiftet.
Ein Museum wächst und wird mit den Jahren immer spannender und wir
freuen uns sehr über antike Sachspenden,
alte Bücher zum Thema und finanzielle Unterstützung um neue Exponate zu
beschaffen.
Der beschilderte Kräutergarten mit grossem
Biotop, Lindenbäumen lädt vom Frühling bis zum Spätherbst zum Verweilen
ein, und ist
Ort vieler Seminare und Workshops zum Thema. |
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Die Abteilung Hexenverfolgungen
im Mittelalter und der frühen Neuzeit
In ganz Europa fanden während über 400 Jahren unzählige Männer, Frauen
und Kinder den Tod indem sie denunziert als Hexen, angeklagt und
verurteilt wurden. Die Schweiz war in diesem Bereich besonders eifrig.
Die Ausstellung wird Einblick in das volkstümliche Geflecht von Magie
und Aberlgauben geben, mit Bildern, Schrifttafeln, Originaldokumenten,
Hörstationen und Objekten. Eine Dokumentation der obrigkeitlichen
Hexenjagd und dem qualvollen Weg einer als Hexe angeklagten Person, von
der Anklage bis zum Scheiterhaufen.
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